Mai - Juni 2025
Dieses Jahr hat sich das Wetter verspätet, die Wärme kam später als sonst, sodass alle landwirtschaftlichen Arbeiten mit einer gewissen Verzögerung gegenüber den Vorjahren durchgeführt wurden. Sowohl der Gewächshaus als auch der Gemüsegarten und die Himbeerplantage wurden im Mai statt wie sonst im März-April bearbeitet. Wir hoffen auf einen langen und warmen Herbst, damit wir uns auch an der Ernte erfreuen können.
Die in diesem Jahr gekauften Hühner haben sich vom Wetter nicht beeindrucken lassen und sich sehr gut entwickelt, sodass wir Ende Juni bereits mit dem Schlachten begonnen haben. Auch die Legehennen und Enten haben sich sehr gut entwickelt (Hühner, Enten), und die Schafe haben uns viel Milch für die Herstellung von frischem Käse und Quark geschenkt.
Dank des ausgiebigen Regens im Frühjahr brachte das Gras auf dem Feld ertragreiche Ernte, sodass wir den Heuboden für den bevorstehenden Winter füllen konnten. Jung und Alt trugen alle nach Kräften zur Pflege der Grünflächen bei.
Die Kirschenernte im Mai und im Juni hat unsere Vorratskammer und auch unsere Bäuche gefüllt. Wir haben uns satt gegessen, aber auch hart gearbeitet.
Wir haben auch Heilkräuter für Tee gepflückt, Akazien, Linden, Holunder usw., und die Kinder hatten bei dieser Tätigkeit viel Spaß.
Um den Agrar- und Viehzuchtsektor weiter zu optimieren, haben wir einige Veränderungen an den Futtertrögen für Kühe vorgenommen und einige Gehwege aus Beton gegossen.
In den Maifeiertagen unternahmen die älteren Mädchen zusammen mit einigen Jugendlichen aus Piatra einen dreitägigen Ausflug mit dem Zug nach Bukarest. Herrliche Momente bleiben uns in Erinnerung. Die anderen jüngeren Kinder unternahmen Ausflüge in die Umgebung und wurden wöchentlich zum Fußballspielen in die Stadt gebracht. Auf diese Weise kamen auch die jüngeren Kinder voll auf ihre Kosten.
Nebst den vielen Aufgaben und Aktivitäten war der Alltag auch geprägt durch ärztliche Untersuchungen, Grillen, Joggen, Lesen, Singen, Ausflüge auf den Hügel, Petronels Geburtstag, SCHULENDE, FERIENBEGINN!!!
Am 1. Juni haben wir natürlich den Kindertag mit einem Grillfest im Casa Elim Izvoare gefeiert. Die Kinder durften Spielen, sich bei Fußball- und Volleyball-Wettkämpfen messen, erhielten Geschenke und am Abend hatten sie Spaß auf dem Jahrmarkt.
In dieser Zeit waren unsere Herzen voller Freude, auch wegen des Besuchs einiger langjähriger Freunde. So durften wir wertvolle Zeit mit Udo und Karin sowie mit Hans Alt mit seiner Frau verbringen. Wir haben uns gefreut alte Erinnerungen aufzufrischen, aber auch mit ihnen über die Gegenwart und Zukunft zu sprechen. Es ist eine große Ermutigung für uns, wenn Gott uns so wunderbare Menschen zur Seite stellt, die voller Leidenschaft sind und den Wunsch haben, Gutes zu tun.
Im Juni haben wir uns von Ramona verabschiedet. Sie wurde wieder in ihre Familie aufgenommen und wird fortan von ihrer 75-jährigen Großmutter väterlicherseits betreut. Leider kann die Grossmutter nicht alle drei Enkelkinder bei sich aufnehmen, sodass Ramona sich auch von ihren Geschwistern Andrei und Dumitrita trennen musste.
Abschließend möchten wir Ihnen noch von einer großen und für uns sehr nützlichen Errungenschaft berichten, die wir mit Hilfe unserer Freunde aus Amerika umgesetzt haben. Wir haben einen tieferen Brunnen mit breiten Rohren gegraben. Es ist uns nun möglich, den Brunnen regelmäßig zu reinigen und können sauberes Wasser aus 6 Meter Tiefe beziehen. Das Wasser aus dem öffentlichen Leitungsnetz hat einen sehr schwachen Druck oder wird manchmal sogar komplett abgestellt, bis die Reserven der Gemeinde wieder aufgefüllt sind. Dank dem Brunnen haben wir nun eine zuverlässige Wasserversorgung sichergestellt. Wir danken Gott für diese Errungenschaft!
Gleichzeitig möchten wir euch mitteilen, dass wir eure Unterstützung und eure Gebete mehr denn je brauchen. In Rumänien wurde die Gesetzgebung, insbesondere was die Auflagen für Kinderheime anbelangt, deutlich verschärft. Auch die Preise sind im letzten Jahr deutlich angestiegen. Die Arbeit in Dobreni ist von diesen Veränderungen stark betroffen. Die finanzielle Situation des Heimes ist defizitär und wir sind auf Ihre Hilfe angewiesen. Zudem stellen uns die gesetzlich vorgeschriebenen Standards, Genehmigungsbedingungen usw. vor grosse Herausforderungen. Wir brauchen nicht nur finanzielle Hilfe, sondern Weisheit und Gottes Führung in den anstehenden Entscheidungen, um diese turbulente Zeit zu überstehen, von der wir hoffen, dass sie nicht ewig dauern wird. Mit Gott und gemeinsam mit Ihnen gehen wir weiter voran!
Wir danken euch, liebe Freunde, für Eure wertvolle Unterstützung, so, wie es Ihnen Gott ans Herzen legt.
Herzliche Grüsse im Namen der
Kinder des Casa Ray und Casa Tatiana
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